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aktualisiert: 29.03.2012
Miniaturgasentwickler
Dieser Gasentwickler besteht aus einem Halbmikroreagenzglas (10 x 100 bzw. 12 x 100 mm), passendem Stopfen (möglichst aus Silikon) und großer (10 -20 mL) sowie kleiner (2 - 5 mL) Einwegspritze.
ACHTUNG: Die Einwegspritzen aus dem Medizinbedarf sollten sehr leichtgängig sein, nach Möglichkeit neue Spritzen verwenden bzw. die Stempel mit Silikon-Öl bzw. Spray benetzen.
In den Stopfen werden vorsichtig!!! zwei Kanülen (Kennzeichnung "gelb") eingestochen und die Spitzen abgekniffen (darauf achten, dass die Kanülen weiterhin offen sind).
In die kleine Spritze kann en flüssiger Ausgangsstoff eingefüllt werden. Alternativ kann auch ein Stoffgemisch im Reagenzglas vorgelegt werden und z. B. Wasser wird zugetropft.
Das Gas wird in der großen Spritze aufgefangen.
Wenn diese gefüllt ist, wird sie abgezogen und das Gas kann bequem und sicher transportiert und weiter untersucht werden.
Der Vorteil besteht u. a. darin, dass die Kanülen selbst gegenüber konzentrierten Säuren relativ unempfindlich sind. Sie sollten nach dem Einsatz aber gründlich ausgespült werden. Zum Trocknen wird mit der Spritze ein paar mal Luft durchgeblasen.
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Miniaturbürette
Aus einer Tuberkulin-Spritze (zu beziehen in jeder Apotheke; 100 Stk. ca. 10 Euro), kann eine sehr exakte Miniaturbürette gebaut werden.
Vorteile:
Genauigkeit: 0,01 mL
lange haltbar
sofort einsatzbereit
geringe Abmessungen, dadurch platzsparende Aufbewahrung
in kurzer Zeit können viele Gruppen parallel arbeiten und mehrere Titrationen in einer Unterrichtsstunde durchführen
sehr gute und reproduzierbare Ergebnisse
enorme Einsparung an Chemikalien
kein "Festfressen" von Hahnküken mehr
sehr preiswert
in jeder Klassenstufe einsetzbar
Nachteile:
mir sind keine bekannt
"Bauanleitung":
Außer der Tuberkulinspritze wird noch ein auf den Anschluß der Spritze passendes kurzes Schlauchstück und eine blaue Eppendorf-Spitze benötigt. Nach dem Zusammenbau kann der Stempel der Spritze noch gekennzeichnet werden. Miniaturbürette im Einsatz
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Miniaturdestille
Sehr vielseitig einsetzbar sind Injektionsflaschen nach Entfernung der Aluminiumkapp (Krankenhäuser, Arztpraxen - auch zu beziehen bei RUTKA-Laborbedarf). Es gibt sie in verschiedenen Größen. Praktisch sind die 5 mL Flaschen in breiter Form.
mit Kappe:
ohne Kappe:

Sie können gereinigt u.a. als Destillationskolben verwendet werden.
Der Aufbau ist aus der Abbildung ersichtlich. Ein passender Stopfen wird durchbohrt und mit einem Schlauch (auch im Aquarienhandel erhältlich) versehen. Der Draht hält einen etwas starren Schlauch in der erforderlichen Position.
Erhitzt wird praktischerweise mit einem Teelicht.